Grunderwerbsteuer in Deutschland (nach Bundesland sortiert)

Die Grunderwerbsteuer fällt in Deutschland beim Erwerb von Grundstücken oder deren Anteilen an. Je nach Bundesland unterscheidet sich die Höhe der fälligen Grunderwerbsteuer.

Ich habe dir hier eine Liste als Übersicht der Höhe der Grunderwerbsteuer je Bundesland vorbereitet. Außerdem zeige ich dir anhand eines Beispiels die Steuerlast beim Kauf einer 200.000 Euro teuren Immobilie je nach Bundesland.

Bundesland Steuersatz Steuerlast
Grunderwerbsteuer Baden-Württemberg 5,0 % 10.000,00€
Grunderwerbsteuer Bayern 3,5 % 7.000,00€
Grunderwerbsteuer Berlin 6,0 % 12.000,00€
Grunderwerbsteuer Brandenburg 6,5 % 13.000,00€
Grunderwerbsteuer Bremen 5,0 % 10.000,00€
Grunderwerbsteuer Hamburg 4,5 % 9.000,00€
Grunderwerbsteuer Hessen 6,0 % 12.000,00€
Grunderwerbsteuer Mecklenburg-Vorpommern 6,0 % 12.000,00€
Grunderwerbsteuer Niedersachsen 5,0 % 10.000,00€
Grunderwerbsteuer Nordrhein-Westfalen 6,5 % 13.000,00€
Grunderwerbsteuer Rheinland-Pfalz 5,0 % 10.000,00€
Grunderwerbsteuer Saarland 6,5 % 13.000,00€
Grunderwerbsteuer Sachsen 3,5 % 14.000,00€
Grunderwerbsteuer Sachsen-Anhalt 5,0 % 20.000,00€
Grunderwerbsteuer Schleswig-Holstein 6,5 % 13.000,00€
Grunderwerbsteuer Thüringen 6,5 % 13.000,00€

Es gibt einige legale Steuertricks, mit denen man eine Menge Grunderwerbsteuer sparen kann. Steuerberater werden dir sagen, dass du beispielsweise eine in der Immobilie vorhandene Küche einzeln im Kaufvertrag aufführen sollst.

Bei Eigentumswohnungen in einer Eigentümergemeinschaft existiert in der Regel ein gemeinsames Konto für die Instandhaltungsrücklage. Immer wenn ich eine neue Eigentumswohnung kaufe, lasse ich mir von dem Verkäufer oder der Hausverwaltung den aktuellen Stand der aktuellen Instandhaltungsrücklage geben. Diesen nehme ich dann anteilig für meine Miteigentumsanteile in den Kaufvertrag auf. Auch hierdurch lässt sich die Steuerlast massiv drücken.

Im Laufe meiner zahlreichen Immobilienkäufe habe ich das Steuersparsystem immer weiter verfeinert. Neben den oftmals vorhandenen Einbauküchen und der Instandhaltungsrücklage weise ich heute alle beweglichen Gegenstände in den Wohnungskaufverträgen einzeln aus. Dazu gehören für mich beispielsweise auch Schlüssel einer Schließanlage, die schnell mal 70 Euro pro Stück kosten können. Das Finanzamt hat dieses Vorgehen bisher immer anstandslos akzeptiert und durchgewunken.

Kleinvieh macht halt auch Mist. Durch die Auflistung aller “nicht fest mit dem Boden verankerten Gegenstände” spare ich zusätzlich regelmäßig noch mal mehrere hundert Euro, die ich dann für sinnvolle Investitionen einsetzen kann.

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